Rechtliches

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Drei R GmbH, Bersrödelweg 6, 35418 Buseck („Auftragnehmer“) und ihren Kunden („Auftraggeber“) über Beratungsleistungen, DJ-Vermittlung, Tontechnik, den Verleih von Technik und Partyzubehör, Hausmeister- und Objektservice sowie Spielerberatung.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Anfragen über die Website, per Telefon, E-Mail oder WhatsApp sind unverbindlich.
(2) Der Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots des Auftragnehmers durch den Auftraggeber oder durch Unterzeichnung eines Vertrages zustande.

§ 3 Leistungen

(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. Vertrag.
(2) Bei der DJ-Vermittlung schuldet der Auftragnehmer die Vermittlung eines geeigneten DJs; fällt der vermittelte DJ aus Gründen aus, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, bemüht sich der Auftragnehmer um gleichwertigen Ersatz.
(3) Der Auftragnehmer darf sich zur Leistungserbringung qualifizierter Dritter bedienen.

§ 4 Mitwirkung des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle erforderlichen Informationen, Zugänge, Strom und Stellflächen zur Verfügung und sorgt für etwaig erforderliche Genehmigungen (z. B. GEMA-Anmeldung bei Veranstaltungen), soweit nicht anders vereinbart.

§ 5 Vergütung und Zahlung

(1) Es gelten die im Angebot bzw. Vertrag vereinbarten Preise. Alle Preise gegenüber Verbrauchern verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
(3) Ratenzahlungen und monatliche Zahlungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung; der jeweilige Zahlungsplan ist Bestandteil der Rechnung bzw. des Vertrages.
(4) Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).

§ 6 Verleih

(1) Mietgegenstände sind pfleglich zu behandeln und vollständig, sauber und zum vereinbarten Zeitpunkt zurückzugeben.
(2) Der Auftraggeber haftet für Verlust und Beschädigungen während der Mietzeit, soweit diese nicht auf normaler Abnutzung beruhen oder vom Auftragnehmer zu vertreten sind.
(3) Der Auftragnehmer kann eine angemessene Kaution verlangen, die nach ordnungsgemäßer Rückgabe erstattet wird.

§ 7 Stornierung durch den Auftraggeber

(1) Bei Absage einer gebuchten Veranstaltungsleistung (DJ, Tontechnik, Verleih) durch den Auftraggeber kann der Auftragnehmer eine pauschale Entschädigung verlangen:
– bis 30 Tage vor dem Termin: 25 % der vereinbarten Vergütung,
– bis 14 Tage vor dem Termin: 50 %,
– danach: 80 %.
(2) Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis gestattet, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen über Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin vorsieht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Bestimmungen des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 25.10.2026